Reitsport

In Deutschland wird Reitsport insbesondere auf NDR, ARD und Eurosport gezeigt. Online gibt es ein umfassendes Angebot auf dem Onlinesender clipmyhorse.tv .
Olympische Reitsportdisziplinen sind Springreiten, Dressurreiten und Vielseitigkeitsreiten in den Klassen Grand Prix Spezial, Grand Prix Kür und Grand Prix.
Beim Springreiten ist das Ziel, möglichst schnell einen Hindernisparcours zu überwinden ohne abzuwerfen. Sieger ist der schnellste Reiter mit den wenigsten Fehlern. Je höher und anspruchsvoller die Hindernisse sind, desto höher ist auch die Schwierigkeitsklasse.
Im Dressurreiten wird das Pferd durch bestimmte Gewichts-, Zügel- und Schenkelhilfen des Reiters in seinen natürlichen Bewegungen dazu gebracht, Dressurlektionen auszuführen. Mit höherer Schwierigkeitsklasse steigern sich auch die Lektionen und Aufgaben. Die Punktzahl wird anhand von Kriterien wie Sitzhaltung und Einwirkung des Reiters, Harmonie mit dem Pferd, Schwung und Reinheit der Gänge ausgewählt.
Vielseitigkeitsreiten umfasst die drei Teildisziplinen Springreiten, Dressurreiten und Geländereiten. Obwohl die Hindernisse im Gelände kleiner sind als im Springreiten, kann das Schwierigkeitsniveau durch besondere Anforderungen wie Wassergräben und Senken erhöht sein. Die Punktewertung ergibt sich aus Fehlerpunkten, sodass der Reiter gewinnt, der die geringste Fehlerpunktzahl in der Gesamtwertung erzielt hat.
Bekannte deutsche Reiter sind Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum, Meredith Michaels Beerbaum und Daniel Deußer. Zusammen konnten sie als deutsche Mannschaft die Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 gewinnen.